Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesrepublik Deutschland Olivier Bretons bemerkenswertes und langjähriges Engagement für die deutsch-französischen Beziehungen, wie Nikolaus Meyer-Landrut, deutscher Botschafter in Deutschland auf der Verleihung im Pariser Palais Beauharnais erklärte. Er hob insbesondere Bretons Wirken als Herausgeber des deutsch-französischen Magazins ParisBerlin hervor, das seit seiner Gründung im Jahr 2004 mehr als 100 Ausgaben veröffentlicht hat und heute rund 42.000 Leser zählt.

Als Präsident des Clubs ParisBerlin richtet Olivier Breton zudem jedes Jahr die États-Généraux du Franco-Allemand aus, die die wichtigsten Akteure der deutsch-französischen Beziehungen zusammen an einen Tisch bringt, um über aktuelle Themen wie Digitalisierung, wirtschaftliche Beziehungen oder Unternehmertum zu diskutieren. Die letzten États-Généraux fanden im Dezember 2016 in Reims statt und drehten sich um das Thema « Wirtschaft, Start-ups, Innovationen 4.0: Neue Herausforderungen für die deutsch-französischen Beziehungen ».

 

© Deutsche Botschaft/F. Brunet

 

Die Auszeichnung sei eine große Ehre und ein Ansporn, seine Tätigkeit im Bereich Europas und des deutsch-französischen Netzwerks weiterzuführen und auszubauen, so Olivier Breton. Er würdigte zudem das Engagement der zahlreichen Clubs, Think-Tanks, Unternehmen und deutsch-französischen Institutionen, die sich seit Jahren Seite an Seite mit ParisBerlin für die deutsch-französische Zusammenarbeit einsetzen.

Das Bundesverdienstkreuz wird seit 1951 jedes Jahr an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, beispielsweise im sozialen und karitativen Bereich. Es ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

 

Par Redaktion ParisBerlin le 14 mars 2017