Im Prozess des europäischen Aufbaus sei das Erasmusprogramm besonders wichtig, betonte die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes in Ihrer Eröffnungsrede im Institut Français in Berlin. Seit 30 Jahren fördert das von der Europäischen Union 1987 ins Leben gerufene Erasmus+ Programm den Austausch von Studierenden in Europa. Fast 1,3 Millionen Studierende haben seitdem mit dem Programm für eine Zeit in einem anderen europäischen Land studiert.

Über den Mehrwert des Programms für die Karrierechancen diskutierten im Rahmen einer von von Véronique Barondeau (Arte Journal) moderierten Gesprächsrunde Professor Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Europe Berlin, Katrin Fohmann, Projektleiterin Erasmus DAAD und Michel Leistenschneider Geschäftsführer von Mycenes Investment und Außenhandelsberater für Frankreich,

Während der Feierlichkeiten am 13. Oktober wurden außerdem die Gewinner des von Campus France organisierten Fotowettbewerbs « Mein Erasmus, meine Stadt » ausgezeichnet. Dieser richtete sich an in Deutschland eingeschriebene Studenten, die einen Erasmusaufenthalt in Frankreich verbracht haben.

Der erste Preis ging an Joëlle Lang für ihr Foto « La Tour Eiffel illuminée », geschossen aus ihrem Pariser Studentenzimmer. Simon Knab wurde für seine Aufnahme des « Marché de Sain-Ouen » mit dem zweiten Preis und Aaltje Mazur für ihre Fotografie des Vulkans Piton de la Fournaise (la Réunion) mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Der Publikumspreis, der mit einem Jahresabonnement von ParisBerlin belohnt wurde, ging an Hanna Kowarsch für eine Nachtaufnahme von Grenoble.

Das Infobüro Campus France Deutschland ist ein Angebot der Französischen Botschaft in Deutschland und berät SchülerInnen, Studierende, Eltern und öffentliche Einrichtungen über das Studium in Frankreich. Infobüros sind im Berliner und Stuttgarter Institut français zu finden.

Par Redaktion ParisBerlin le 24 octobre 2017